Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.

Kinderwunsch

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wer die Menschen liebt, hat immer eine große Familie.“. Weltweit ist allerdings in den letzten 35 Jahren die Zahl der Kinder gebärfähiger Frauen fast um 50% gesunken. In Deutschland möchten viele Paare selber bestimmen, wann sie eine Familie gründen. Durch die Möglichkeiten der Empfängnisverhütung wird der Zeitpunkt oftmals immer weiter nach hinten geschoben – jedoch: Wann ist der optimale Zeitpunkt, eine Familie zu gründen? Wann lassen sich Familie und Beruf vereinen? Ist der richtige Partner schon gefunden?

Wir erläutern Ihnen in dieser Broschüre, wie die natürliche Befruchtung funktioniert und was es für Möglichkeiten gibt, wenn sich auf dem natürlichen Weg kein Nachwuchs ankündigt. Bei Fragen hierzu steht Ihnen das kompetente Team Ihrer A-plus-Apotheke sehr gerne zur Verfügung.

Die Fruchtbarkeit

Frauen entscheiden sich immer später, Kinder zu bekommen. Bildung, Erfolg und das Vertrauen auf medizinische Möglichkeiten sind Gründe für den Aufschub der Familienplanung. Vor 20 Jahren waren noch etwa 5% der Erstgebärenden über 35 Jahre alt, 10 Jahre später waren es bereits über 15%, heute sind es etwa 25%.

Dabei reicht die biologisch erfolgreichste Zeit für die Fortpflanzung bis zu einem Alter von etwa 25 Jahren. Danach sinkt sie erst leicht und dann immer stärker ab. 40-jährige Frauen haben nur noch eine geringe Wahrscheinlichkeit, spontan oder mit Hilfe der Fertilitätsmedizin schwanger zu werden. So sind die Wartezimmer in Fertilitätszentren voller denn je und viele Frauen müssen feststellen, dass es leichter ist, eine Schwangerschaft zu verhindern, als sie herbeizuführen.

Und doch profitiert jede Einzelne von der Möglichkeit, den Zeitpunkt der Schwangerschaft selber zu bestimmen.

Die natürliche Befruchtung

Jeden Monat bereitet sich der Körper einer Frau im gebärfähigen Alter auf eine mögliche Schwangerschaft vor. In den ersten beiden Wochen des 28-tägigen Zyklus reift unter dem Einfluss weiblicher Hormone eine Eizelle heran. Um den 14. Tag herum findet der Eisprung statt: Die Eizelle löst sich vom Eierstock und wandert durch den Eileiter. In der Gebärmutter hat sich in dieser Zeit die Schleimhaut verdickt, um aufnahmefähig zu sein für eine eventuelle Einnistung. Wird die Eizelle nicht befruchtet, stirbt sie ab und wird aufgelöst. Die Gebärmutterschleimhaut bildet sich zurück und wird als Menstruationsblutung abgestoßen.

Das Ei ist nach dem Eisprung nur etwa 10 bis 24 Stunden lang befruchtungsfähig. Da Spermien eine Lebenszeit von bis zu mehreren Tagen haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung hoch, wenn sich Samen zum Zeitpunkt des Eisprungs im Eileiter befinden. Manche Frauen spüren ihren Eisprung durch ein Ziehen im Bauch. Er lässt sich jedoch auch mit der Temperaturmethode, der Schleimmethode oder mit modernen Verfahren ermitteln.

Erkennung des Eisprungs?

Um den Zeitpunkt des Eisprungs herum steigt die Körpertemperatur der Frau durch die Bildung des Gelbkörperhormons um circa 0,4 bis 0,6 °C an und bleibt dann hoch, um bei der nächsten Menstruation wieder auf den niedrigeren Wert abzusinken (bei erfolgter Befruchtung bleibt der Wert oben). Der Eisprung findet allerdings zumeist schon vor dem Anstieg der Temperatur statt.

Mit Hilfe der Temperaturmethode kann der Zeitraum des Eisprungs bestimmt werden, wobei darauf zu achten ist, bei gewollter Empfängnis den Verkehr auf den Zeitraum vor der Temperaturerhöhung zu legen. Für die Ermittlung des Eisprungs sollte die Frau möglichst morgens vor dem Aufstehen und vorzugsweise mit Hilfe digitaler Zyklus-Thermometer die Temperatur regelmäßig ermitteln. Thermometer mit Temperaturcomputer speichern die Werte automatisch und errechnen aus den eingepflegten Daten den Zeitraum des Eisprungs. Eine gekonnte Interpretation der Werte ist nötig, um Ausreißer, bedingt durch Krankheiten, Schlafentzug oder Medikamente, zu erkennen.

Ergänzend kann die Zervixschleim-Methode hinzugezogen werden. Der Schleim, der normalerweise den Gebärmutterhals verschließt, um vor aufsteigenden Keimen zu schützen, wird um den Zeitpunkt des Eisprungs herum dünnflüssiger. Einige Tage vor dem Eisprung ist er zäh und gelblich. Zum Zeitpunkt des Eisprungs wird er jedoch flüssiger und klarer; er ist zwischen den Fingern zu einem Faden spinnbar. Die Veränderung des Schleims ist individuell verschieden, kann aber für manche Frauen eine gute zusätzliche Indikation für den Zeitraum des Eisprungs sein.

Das Aufzeichnen von gemessenen oder beobachteten Daten ist mühsam und zeitaufwendig. Moderne Computer können Frauen helfen, den Zeitpunkt des Eisprungs und ihre fruchtbaren Tage zu ermitteln. Mit Hilfe der mobilen Geräte werden Veränderungen der Körpertemperatur und/oder der hormonellen Veränderungen im Speichel oder im Urin gemessen. In der Apotheke erhältliche Hormoncomputer identifizieren die fruchtbaren Tage über zwei Hormone, speichern und personalisieren die Ergebnisse und zeigen an, ob eine fruchtbare Phase besteht oder nicht.

Unterstützung der Fruchtbarkeit

Paare, die nicht spontan Nachwuchs bekommen können, suchen nach alternativen Möglichkeiten, ihrer beider Fruchtbarkeit zu unterstützen. Die Ursache für eine Unfruchtbarkeit muss nicht bei der Frau liegen. Auch bei dem Mann kann beispielsweise die Gabe von Mineralstoffen einen entscheidenden positiven Einfluss auf die Spermienqualität und das Spermienvolumen haben.

  • Achten Sie auf eine gesunde, fettarme und mineralstoff-, sowie vitaminreiche Ernährung und verzichten Sie auf Nikotin und Alkohol.
  • Um die Fruchtbarkeit des Mannes zu steigern, hat sich die tägliche Einnahme von etwa 1000 mg Kalzium und circa 10 bis 25 μg (400 bis 1000 I.E.) Vitamin D bewährt. Hierfür sollten Sie im Voraus Ihren Vitamin-D-Status bestimmen lassen.
  • Vitamin C erhöht die Spermienqualität und die Gabe von Zink kann das Samenvolumen und den Testosteronspiegel erhöhen. Profitieren Sie als Mann von diesen zusätzlichen Möglichkeiten.
  • Als Frau sollten Sie auf eine ausreichende Folsäurezufuhr achten und bei der Planung Ihrer Schwangerschaft bereits 4 Wochen vor einer Schwangerschaft 400 μg Folsäure pro Tag zu sich nehmen. Auch ein Eisenmangel oder ein Magnesiummangel kann zu Fertilitätsstörungen führen. Zur allgemeinen Versorgung von Personen mit Kinderwunsch gibt es kombinierte Mineralstoffpräparate. Um den speziellen Bedarf zu ermitteln, sollten Sie beim Arzt einen eventuellen Mangel feststellen lassen und anschließend beheben.

Die künstliche Befruchtung

Gelingt es einem Paar über einen längeren Zeitraum nicht, auf natürlichem Wege eine Schwangerschaft herbeizuführen, besteht die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung. Ursachen für die Unfruchtbarkeit liegen zumeist in einem Verschluss der Eileiter, Einnistungsproblemen oder in der geringen Samenqualität von Männern.

Die bekannteste Methode, unfruchtbaren Paaren zu einer Schwangerschaft zu verhelfen, ist die IVF, die In-Vitro-Fertilisation. Nach hormoneller Stimulation werden der Frau Eizellen entnommen. Diese werden entweder mit den Samen des Mannes zusammengebracht (klassische IVF) oder mit Hilfe der Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) befruchtet und in beiden Fällen anschließend wieder eingesetzt. Wenn sich im Ejakulat keine Spermien befinden, können diese direkt aus dem Hoden oder aus dem Nebenhoden gewonnen werden (TESA/MESA). Um schwere Erbkrankheiten, Fehlgeburten oder Tod zu vermeiden, ist in Deutschland in besonderen Ausnahmefällen und unter Einbeziehung der Ethikkommission die Präimplantationsdiagnostik (PID), ein dem IVF vorgeschaltetes Verfahren zur Erkennung von Erbschäden, zugelassen. Hier bestehen allerdings strenge Bedingungen und rechtliche Beschränkungen.

Zurzeit beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen zu 50% an den Kosten für eine künstliche Befruchtung, sofern bestimmte Voraussetzungen der Paare (verheiratet, mindestens 25 Jahre alt, Frau bis 40 Jahre, Mann bis 50 Jahre, HIV-negativ und weitere) erfüllt sind. Bei der IVF werden derzeit 50% von 3 Zyklen erstattet. Der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V. hält alle aktuellen Informationen über Kostenübernahmen, Therapien etc. auf der Seite www.repromed.de bereit.

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