Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.

Dem Husten was husten

Es klingt paradox, aber: Husten an sich ist keine Krankheit, und eigentlich sogar etwas Positives. Er ist ein Schutzreflex des Körpers und hat die Aufgabe, Fremdkörper wie Staub oder Schleim aus dem Atemtrakt zum Ausgang, das heißt Richtung Mund, zu befördern. Allerdings ist Husten oft auch ein Hinweis auf eine Erkrankung der Atemwege – dann muss er entsprechend behandelt werden. Mit welchen Medikamenten oder Hausmitteln das am besten geschieht, dazu finden Sie in dieser Broschüre eine Vielzahl von Tipps und Informationen.

Gern beantwortet Ihnen das A-plus Apotheken-Team aber auch darüber hinausgehende Fragen.

Husten verläuft in zwei Phasen

Werden im Zuge einer Erkältung die Schleimhäute der Atemwege von Viren befallen, hat das in der Regel einen Husten zur Folge. Typische Begleiterscheinungen sind ein allgemeines Krankheitsgefühl und eventuell Fieber. Das Anfangsstadium ist von einem heftigen, trockenen Reizhusten gekennzeichnet, verbunden mit einem Brennen und Druckgefühl hinter der Brust. Nach einigen Tagen bildet sich dann vermehrt Schleim, der nach draußen befördert werden muss. Der Auswurf ist zunächst sehr zäh, wird aber im weiteren Krankheitsverlauf dünnflüssiger. Man spricht in dieser Phase vom so genannten produktiven Husten.

Husten richtig behandeln

Wie beschrieben verläuft ein Erkältungshusten in zwei Phasen, dementsprechend wird er therapiert: Der trockene, bisweilen schmerzhafte Reizhusten am Beginn einer Erkältung ist für den Betroffenen besonders belastend. Nicht zuletzt weil er den gesunden Schlaf stört und so die Selbstheilungskräfte schwächt.

In dieser Phase kommen daher Hustenstiller zum Einsatz, die den Hustenreiz unterdrücken. Dafür eignen sich Arzneimittel mit Wirkstoffen aus Malvenblüten und -blättern, Eibischwurzel, Spitzwegerichkraut und Isländisch Moos. Werden diese schleimstoffhaltigen Pflanzen für einen Teeaufguss verwendet, muss der Sud langsam und schluckweise getrunken werden, damit sich die schützende Schleimschicht im Rachen aufbauen kann. Die überwiegende Zahl der synthetischen Präparate ist aufgrund ihrer Nebenwirkungen der Rezeptpflicht unterstellt. Pentoxyverin und Dextromethorphan sind bewährte Ausnahmen.

Setzt nach einigen Tagen der produktive Husten ein, können Hustenlöser die natürlichen Selbstreinigungsmechanismen der Lunge unterstützen: Der zähflüssige Bronchialschleim wird gelockert und so das Abhusten erleichtert. In der Folge kommt es allmählich auch zu einer Linderung des Hustenreizes. Als Auswurf fördernde Mittel dienen Extrakte aus Efeu und Thymianblättern sowie der Primelwurzel. Sie haben gleichzeitig krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften. Unter den synthetischen Wirkstoffen haben sich Ambroxol, Bromhexin und Acetylcystein (ACC) bewährt. Damit Hustenlöser ihre volle Wirkung entfalten können, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern am Tag unabdingbar. Bitte denken Sie daran: Hustenlöser und -stiller sollten nicht gleichzeitig eingenommen werden, denn der sich lösende Schleim würde aufgrund des gleichzeitigen, blockierenden Effekts schlecht abgehustet. Besteht jedoch in der Phase des produktiven Hustens nachts ein quälender Hustenreiz, der den Schlaf stört, kann in der Nacht ein Hustenstiller und am Tage ein Auswurf förderndes Arzneimittel eingenommen werden. Um sicherzugehen, dass Sie Ihre Beschwerden tatsächlich phasengerecht behandeln, fragen Sie Ihren Apotheker um Rat.

Hustenmittel: Die Qual der Wahl

Bei der Auswahl eines Hustenmittels werden Sie nicht nur mit einer Fülle von Wirkstoffen konfrontiert, sondern auch mit sehr verschiedenen Anwendungsformen. Doch ob Tee, Salbe, Saft, Tropfen oder Tabletten – die Wahl der Arzneiform ist nicht entscheidend für die Wirkung. Sie können sich ganz an Ihren Bedürfnissen orientieren:

1 Der Vorteil von Brausetabletten, Husten- und Bronchialtees besteht darin, dass die Wirkstoffe mit viel Flüssigkeit aufgenommen werden. Das führt zu einem besonders raschen Wirkungseintritt. Außerdem verflüssigt sich der Bronchialschleim schneller, wodurch das Abhusten erleichtert wird. Husten- und Bronchialtee ist in loser Form, als Aufgussbeutel und als Instant-Tee erhältlich. Der lösliche Tee ist besonders zu empfehlen, da die gewünschten pflanzlichen Inhaltsstoffe in garantiert wirksamer Menge enthalten sind. Die Zusammensetzung von Tees in Aufgussbeuteln oder in loser Form dagegen ist ständigen Schwankungen unterworfen.
2 Auch der klassische Hustensaft und die Hustentropfen bieten den Vorteil der schnellen Wirkung. Tropfen enthalten allerdings häufig Alkohol und sind deshalb für Kinder, Schwangere und Leberkranke ungeeignet. Bei der Anwendung eines Saftes sollten vor allem Diabetiker ein zuckerfreies Produkt wählen.
3 Das Lutschen von Hustenbonbons ist praktisch für unterwegs und bei der Arbeit.
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Ebenfalls Erleichterung verschaffen Erkältungsbalsame auf Basis ätherischer Öle, die auf der Brust eingerieben werden. Zum Teil gelangen sie durch die Haut in die unteren Atemwege. Zum anderen verdampfen die Öle auf der warmen Haut und entfalten ihre Wirkung nach dem Einatmen direkt im Bronchialtrakt. Ähnlich wirkt das Erkältungsbalsam, wenn es nach dem Auflösen in heißem Wasser inhaliert wird. Dies kann durch einen Inhalator, über einem einfachen, offenen Gefäß sowie in einem wohltuenden Erkältungsbad geschehen. Zur Inhalation eignen sich die Öle aus Kamillenblüten, Fichten- und Kiefernnadeln, Kampfer, Pfefferminze und Eukalyptus. Ihr Einsatz lindert nicht nur Ihren Husten. Auch bei einem Schnupfen werden Sie für eine Weile befreiter durchatmen können.

Husten während der Schwangerschaft

Es ist ratsam, zunächst auf natürliche Hustenmittel zurückzugreifen. Insbesondere die äußerlich anzuwendenden Erkältungsbalsame gelten als unbedenklich. Die synthetischen Wirkstoffe Bromhexin, Ambroxol und Acetylcystein sollten während der Schwangerschaft nur nach strenger Bewertung des Risiko-Nutzen-Verhältnisses durch Ihren Arzt oder Apotheker eingenommen werden. Zwar liegen zurzeit keine Hinweise auf eine Gefährdung des Embryos vor, dennoch sollte wenn möglich auf die Anwendung verzichtet werden. Achten Sie auch vor der Anwendung sogenannter „Grippemittel“ auf deren Zusammensetzung. Sie enthalten häufig in der Schwangerschaft unerlaubte Arzneistoffe gegen den Husten.

Wann ist ein Arztbesuch angebracht?

Husten ist keine Bagatelle. Sie sollten sich in jedem Fall schonen, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und trockene sowie verrauchte Luft meiden. Wenden Sie sich bitte an einen Arzt, wenn

  • der Husten (trotz Behandlung) länger als zehn Tage anhält.
  • akute Hustenanfälle von hohem Fieber und einem schlechten Allgemeinbefinden begleitet werden (diese Symptome können Anzeichen einer Lungenentzündung sein).
  • der Husten mit eitrigem oder blutigem Auswurf einhergeht.
  • die Atmung erschwert ist.
  • Sie einer Risikogruppe angehören: Dazu zählen Schwangere und Stillende, Diabetiker, Allergiker sowie Säuglinge und Kleinkinder.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.